I.
wir lagen beieinander
so in den morgen hinein.
traumtrunken ruhten die dinge
und wir waren aus der zeit gefallen.
du schliefest bäuchlings,
ausgestreckt wie das bild einer frau
an meiner wand.
ich sah dir gern zu dabei
und mein blick zeichnete
jede einzelne haarlocke auf deiner schulter nach.
aprikosenen.
und ich weiß noch, ich dacht:
das ist doch alles nicht wahr hier.
Ab und zu zuckte dein bein.
II.
Jetzt bist du anderswo und ich suche
Schlaf.
Wache auf jede Nacht
so um vier
mit Panik und Atemnot, gedankenwildwuchernd und traumzermürbt.
Der Zeit will ich vertrauen
und dem Herz
das noch schlägt
und dem Atem
der alleine geht.
Ich bleibe wohl noch.